Keppiweg

Barfußpfad Keppi

Klangstation

Lauschliege

Steinfigur Erlebnispfad Keppi

Tierbeobachtung Erlebnispfad Keppi

Erlebnispfad Keppi

Erlebnispfad Keppi in Weil der Stadt

Bei unserem Ausflug des Monats wollen wir dieses Mal auf dem neuen Erleb­nisweg Keppi in Weil der Stadt Natur und Wald entdecken und erlauschen.

Wer mit der S 6 aus Richtung Stuttgart kommt, nimmt am besten den Bus bis zur Haltestelle am Johannes-Kepler-Gymnasium. Dann ist schon einmal der Berg geschafft, der es in sich hat. Dort oben geht es gleich in den Wald und auf dem Weg zum Startpunkt passiert man eine Wiese mit überdachter Feuerstelle, die sich zum Grillen anbietet. Auf der Wiese stehen auch kleine Fußballtore.

Keppi zeigt den Weg an

Kurz darauf stößt man auf das Schild, das den Anfang der Strecke markiert und einen Überblick vermittelt. Dann folgt man am besten dem lustigen Eichhörnchen Keppi. So gelangt man zu einem Baumstumpf, dem Spechtbaum, der ersten von sechs Erlebnisstationen. Türchen öffnen! So sieht es also in der Behausung von Familie Specht aus. Wer immer einmal wieder lauscht, hört bestimmt auch die echten Klopfgeräusche des Vogels hier im Wald. Bis zu 12.000 Mal am Tag klopft beispielsweise der Schwarzspecht gegen die Rinde am Baumstamm, einerseits zur Nahrungssuche und für den Höhlenbau, anderseits zur Reviermarkierung und zum Balzen.

Nicht weit ist es zur Klangstation, die im Rahmen der deutschlandweiten 72-Stunden-Aktion, einer Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, entstanden, geplant und umgesetzt wurde und zwar von den Pfadfindern des Ortes. Am stabilen Holzgerüst der Klangstation hängt eine riesige Gongschale. Daneben ist eine Tonleiter aus Abflussrohren angebracht, die mittels zweier Flip-Flop-Sohlen bespielt werden kann. Agogog-Bells, Metallglocken, ein Klangwindspiel und verschieden große Stimmgabeln stehen ebenfalls zum Bespielen zur Verfügung – ab und zu verschwinden leider einzelne Teile. Dann bringt man die Station mit kleinen Holzstöckchen zum Klingen.

Die Tierweitsprungstation zeigt, wie weit beispielsweise ein Frosch springen kann. Wer kommt weiter? Leise sein, denn von der Beobachtungsstation schweift der Blick ins Dickicht – bewegt sich da nicht etwas? Hier im Wald sind Rehe, Wildschweine und viele andere Tiere Zuhause. Kurz darauf geht es unten ohne weiter. Wenn man im Sommer hier ist, kann man ohne Schuhe den Waldboden spüren und so manch andere Herausforderung des Barfußpfads. Die Füße sind jetzt die Hauptakteure und sammeln über ihre Rezeptoren ungewohnt viele Informationen - sie haben an der Bewegungskoordination einen ebenso wichtigen Anteil wie das Gleichgewichtssystem. Normalerweise nehmen die Schuhe den Füßen viel Arbeit ab, indem sie Unebenheiten weniger spürbar machen, Also, Schuhe einfach weiter auslassen.

Relaxen und lauschen kann man dann auf der Lauschliege. Beim Blick nach oben sieht man die Baumkronen und wie sich die Äste sanft hin und her bewegen. Wer wieder leise ist, hört bestimmt ganz unterschiedliche Vogelstimmen, die sich mit der kostenlosen NABU-Vogel-App einzelnen Arten zuordnen lassen. So kann man über 300 heimische Vogelstimmen kennenlernen. Abwärts geht es durch den Wald und entweder zurück zum Bahnhof oder in die historische Innenstadt mit Kepler- und Narrenmuseum. Direkt an der Stadtmitte ist ein großer Spielplatz.

Alles auf einen Blick

Das machen wir:
Kleine Wanderung auf dem Erlebnisweg Keppi

Da gehen wir hin:
Weil der Stadt

So kommen wir hin:
ca. 45 Minuten mit der S6 von der Stadtmitte Stuttgart
oder etwa 40 Minuten mit dem Auto
Parkplätze gibt es auf dem Waldparkplatz am Ortsende (Richtung Möttlingen)

Dauer:
3 km, Laufzeit 1-2 Stunden.

Altersempfehlung:
Für Kinder ab ca. 4-5 Jahren
mit Kinderwagen etwas holprig

Einkehr:
Pfarrgasse 7
Café und Tagesbar
Pfarrgasse 7
71263 Weil der Stadt

Besonderheiten:
Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten für ein Picknick sowie eine überdachte Grillstelle

> Mehr zum Erlebnisweg Keppi

> Mehr zur Pfarrgasse 7

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