Material:
Luftballons
Kleister zum Anrühren oder ein Fertigprodukt
Zeitungspapier
buntes Geschenkpapier oder Servietten
Pinsel
eventuell Klarlack
ein altes T-Shirt oder Hemd als Kleiderschutz beim Kleben.

So geht es:
Zuerst wird für jedes Nest ein Luftballon aufgeblasen, kleinere Kinder brauchen eventuell noch beim Verknoten Hilfe. Er sollte nicht zu stark aufgeblasen sein, damit er bei der weiteren Verarbeitung nicht platzt. Wem die Form zu rund ist, kann mit Hilfe eines Klebebandes nachhelfen, um eine schöne Eiform zu erhalten.

Als Nächstes werden Zeitungen und Geschenkpapier in Stücke gerissen. Dabei sind auch schon die Kleinen ganz bei der Sache! Am besten packt man alle Schnipsel getrennt in zwei offene Kisten, damit sie für die folgenden Schritte bereit liegen. Die Menge kann grob überschlagen werden, indem man den Ballon in Zeitung einwickelt und dann ca. 4-5 Lagen Papier rechnet.

Der Arbeitstisch wird für die Kleberunde mit Folie oder Zeitung abgedeckt und ein rundes offenes Gefäß als Halterung zum Trockenen bereitgestellt.

Je nach Lust und Vorliebe werden nun die Zeitungsstücke entweder mit einem weichen, breiten Pinsel oder mit den Fingern auf den Luftballon geklebt. Das ist eine schöne Erfahrung für den Tastsinn und durch den Kleister auch völlig unbedenklich, da er sich gut von den Händen abwaschen lässt. Circa vier bis fünf Schichten Zeitungen sollten es schon sein, damit das Nest schön stabil wird.

Luftballon-Ei mit buntem Papier bekleistern

Die letzte Lage Papier besteht aus farbigem, nicht zu dickem Geschenkpapier. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Auch eine fremdsprachige Zeitung ergibt einen tollen Effekt, eventuell für „große“ Kinder.

Eine Variante könnte auch mit Servietten und speziellem Kleber gemacht werden, dazu wird das Ei nach dem Trocknen mit weißer Acrylfarbe bemalt oder nach der Zeitung eine Lage dünnes weißes Papier aufgetragen. Nun heißt es Geduld haben, denn der Kleister braucht mindestens ein bis drei Tage Zeit zum Trocknen.

Ist das Ei trocken, wird ein Oval aufgezeichnet und mit einem Cutter ausgeschnitten. (Dabei platzt der Ballon im Inneren.) Das sollte unbedingt ein Erwachsener erledigen! Entlang des Loches schneidet man nun Zacken wie bei einer angebrochenen Eierschale. Hier sind wieder die Kinder beteiligt. In das Ei kann entweder Ostergras gelegt werden, ein Stück farbiges Seidenpapier oder auch Stroh oder Moos. Wer die Eiersuche im Freien plant, sollte das Eiernest noch mit einem Klarlack zum Schutz lackieren.

Nun heißt es: Füllen und fertig! Viel Spaß beim Nachbasteln.

Extra-Tipp: Wer ein kleines Geschenk machen möchte, kann aus Wasserbomben- Ballons auch kleine Überraschungsnester herstellen.

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Buntes Pappmaché-Ei als Osternest

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