Mehr Freispiel

von Annette Frühauf

Die ersten Ergeb­nisse der Erhebung über die Be­dürfnisse und Wünsche der Eltern in Bezug auf die Ganz­tages­grund­schulen sind bereits seit April da. Jetzt liegen auch die Ergebnisse der qualitativen Auswertungen vor, in die auch die Meinungen von 248 Schülerinnen und Schüler eingeflossen sind.

Mittlerweile wurden Eltern, Lehrer und Leitungspersonal von Ganztageseinrichtungen anhand eines Erhebungsbogens befragt. Auch rund 250 Kinder machten bei der Befragung mit. Zwei Drittel der Interviewten sind mit der Qualität, die die Ganztagesschulen schon heute bieten, ‚insgesamt zufrieden‘. Ganz ähnlich sehen es auch die Kinder. Ebenfalls rund zwei Drittel gaben an, ‚insgesamt gerne in die Ganztagesschule zu gehen‘. Die Nachfrage vor allem bei berufstätigen Eltern nach mehr Betreuung ist da und nimmt weiter zu.

„Der Bedarf nach einer Ganztagesbetreuung steigt“, erklärt auch Maria Haller-Kindler, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Stuttgart. Allerdings zeigt die Umfrage ebenfalls, dass sich die Lehrkräfte der Schulen nicht genug unterstützt und wertgeschätzt fühlen. Besonders positiv bewerteten die Kinder die Zeit nach dem Mittagessen – sie ist zum Freispiel da. „Die Schüler wollen mehr Zeit, in der sie sich selber beschäftigen können und dass ihre Wünsche und Anregungen ernst genommen werden“, fasst Haller-Kindler zusammen. Der endgültige Bericht, der dann die qualitativen Ergebnisse enthält, wird im Sommer erwartet.

> Details zu den Ergebnissen bei der Stadt Stuttgart

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