Faschingskostüme müssen nicht unbedingt kostspielig und auch nicht perfekt sein. Wer über Nachhaltigkeit nachdenkt und gerne kreativ ist, sollte lieber improvisieren, als viel Geld auszugeben und unnötigen Müll zu produzieren. Wir zeigen Euch vier Ideen, wenn es schnell gehen muss:

Mumie

Um das Kostüm perfekt zu machen, würde man recht viel Verbandmaterial benötigen. Wir haben zwei große Mullbinden verwendet und die kosteten rund fünf Euro. Wer es noch besser machen möchte, der könnte für das Gesicht eine Gipsmaske anfertigen und die Mullbinden mit einem Gemisch aus brauner Wasserfarbe und Wasser besprühen.

Vampir

Als Umhang muss nicht unbedingt ein altes Hemd vom Vater dienen. Denkbar ist auch ein schwarzes Halstuch oder ähnliches. Wenn das Kind kooperativ ist, könnte es zeitweise ein Vampirgebiss tragen. Vampirschminke mit den passenden Farben erhält man im Einzelhandel.

Weihnachtsbaum

Auch hier sind viele Variationen denkbar. Einem Mädchen könnte man Lametta oder Engelshaar in die Haare flechten und die Ohren mit Weihnachtsschmuck versehen.

Punker

Mit Haarspray könnte man dem Kind auch einen richtigen Irokesenschnitt verpassen. Je nach Ausrüstung der Eltern und Kinder kann man das Kostüm beliebig variieren. Passend wären Tattoos, Buttons oder (geschminkte) Narben im Gesicht.