© Jim Martin

Gartenparty mit Kindern: Die besten Ideen für Sommerfeste

01.07.2013

Endlich Sommer. Wenn die Temperaturen steigen, ist genau die richtige Zeit für eine Gartenparty. Damit das Fest gelingt, hier ein paar Ideen für leckeres Essen, schöne Dekoration und lustige Spiele.

Bei spontanen Einladungen ist es einfach: Zum Essen und Trinken gibt es, was der Kühlschrank hergibt oder jeder bringt etwas mit. Das weitere Programm wird improvisiert. Doch bei einem geplanten Fest lässt sich so einiges auf die Beine stellen, damit die Feier ein Erfolg wird. Angefangen bei der rechtzeitigen Einladung der Gäste, bis hin zur Warnung der Nachbarn.

Doch stellen sich dann noch weitere Fragen, zum Beispiel nach den kulinarischen Genüssen, optischen Raffinessen und spielerischem Zeitvertreib. 

Zur Begrüßung einen Cocktail

Eine Erfrischung ist für die Begrüßung immer eine gute Idee. Das Fest kann mit einem alkoholfreien Cocktail aus Limet­ten­stückchen, Pfir­sich- oder Apri­kosen­nektar, Sprudel, einem deko­rativen Zucker­rand und Minz­blättern beginnen.

© Krahl-Rhinow

Als Sitzgelegenheit freuen sich Kinder neben Tisch und Stühlen auch immer über Decken und Kissen auf dem Rasen. Das ist zum einen ungezwungener und zum anderen lassen sich daraus später Höhlen und gemütliche Kuschelecken bauen. Sollte es an diesem Tag besonders heiß sein, ist darauf zu achten, dass genügend Sonnenschirme zur Verfügung stehen. Diese können mit Luftballons und Papierschlangen dekoriert werden, die mit Wäscheklammern an den Schirm gehängt werden. Sollte das Wetter dann doch mal umschlagen, ist schnell zwischen den Schirmen eine Plane gespannt und hält zumindest vorübergehend trocken. Manchmal ist es auch ganz gemütlich, wenn alle dicht zusammenrücken. Gerade die Kinder lieben das. Wer hat, kann auch ein Zelt auf dem Rasen aufbauen, in das sich die Kleinen verkriechen dürfen.

Für die Kinder sorgt ansonsten ein Planschbecken gefüllt mit Sand und ausgestattet mit Schaufel und Förmchen für Begeisterung. Oder mit Wasser gefüllte Eimer und Spritzpistolen, sowie kleine Schwämme, die bei einer Wasserschlacht eingesetzt werden können. Schon bei der Einladung sollte in diesem Fall darauf hingewiesen werden, dass die Kinder Wechselkleidung mitbringen.

Etwas ruhiger geht es nach schwe­dischem Brauch beim Blumen­pflücken und Blumen­kranz­binden zu. Die Schweden sammeln bei ihren Sommerfesten gerne sieben verschiedenen Blumen und legen sie nachts unter das Kopfkissen. Das bringt Glück.

Wenn die Gäste sich noch nicht so gut kennen, kann man kleine Detektiv-Aufgaben verteilen, die Fragen zu den eingeladenen Personen beinhalten. So kommen alle schnell miteinander ins Gespräch und auch die Kinder fühlen sich integriert.

Essen im Glas

Eingebunden werden können die Kinder auch bei der Vor­bereitung. Zum Beispiel sind im Hand­umdrehen Lampions für den Tisch gebastelt. Einfach ein buntes Blatt Papier längs in der Mitte falten und im Knick zu zwei Drittel mehr­mals einschneiden. Dann aus­einander falten und  die beiden kurzen Enden mit Tesafilm zusam­men­kleben. Den Lampion über ein Marmeladenglas mit einem Teelicht darin stülpen.

Marmeladengläser bieten sich auch zum Servieren von Salat oder ähnlichem an. Das spart viele Teller. Einfach das Essen in kleine Gläser füllen und mit einer Gabel darin bereitstellen. Das sieht gut aus, und lässt sich mit Selleriestangen oder Zitronengras noch zusätzlich dekorieren.

Gurkenkrokodil und Krakenwürstchen

Zum Essen freuen sich Groß und Klein bei hohen Temperaturen besonders über Obst und Rohkost. Serviert werden kann das als Gurkenkrokodil und Ana­naspommes mit Himbeer­ket­schup. Das Gurkenkrokodil besteht aus einer Salatgurke, die der Länge nach aufgeschnitten und an einem Ende mit einem spitzen Gebiss versehen wird. Dazu wird vorne im Zickzackmuster der Rand bearbeitet und ein Radieschen oder eine Tomate hineingelegt, damit das Maul offen bleibt. Anschließend wird der Rücken des Krokodils mit Möhren, Käse, Trauben oder Paprika bespickt.

© AKR

Für die Ananaspommes muss eine Ananas geschält und in pommesgroße Stück­chen geschnitten werden. Der Ketchup dazu besteht aus pürierten gefrorenen Himbeeren die bei warmen Wetter schön erfrischend sind.

Sollte ein Grill bereitstehen, können Würstchen als Kraken angeboten werden. An den Enden werden die Würstchen über Kreuz tief geschlitzt. Beim Grillen sieht es dann so aus, als würden sie vier Arme ausstrecken.

Wer sowieso schon den Grill in Betrieb hat, kann nach dem Essen noch ein paar Holzscheite drauflegen und ein Lagerfeuer machen. Dann ist auch gleich schon die nächste Idee für einen Nachtisch geboren: Geröstete Marshmallows  auf Keks mit Schokolade. Die Marshmallows werden an einem Spieß ins Feuer gehalten. Wenn sie leicht bräunlich sind, quetscht man sie zwischen zwei Butterkekse mit einem Stück Schokolade dazwischen, welches dann schmilzt. Ein leckerer Ab­schluss für ein schönes Fest.

Spiele für das Gartenfest

Tanz der Tiere

Jeder denkt sich ein Tier aus und beginnt so zu tanzen, wie dieses Tier es tun würde, außer eine Person, der Tierforscher. Dieser geht nun herum und muss erraten, um welches Tier es sich handelt. Er ruft beispielsweise laut „Affe“, dann müssen sich alle Affen wieder an ihren Platz begeben. Das Spiel endet, wenn der Tier­forscher alle Tiere bestimmen konnte oder wenn er dreimal falsch geraten hat, dann muss er seinen Job kündigen.

Fünf Steine

Für dieses Spiel benötigt man fünf Steine, fünf Tannenzapfen oder fünf Holzstückchen. Nacheinander sind die Teilnehmer dran. Die fünf Steinchen werden auf den Boden geworfen. Dann hebt der erste Teilnehmer eins auf, wirft es in die Höhe und versucht, bevor er es wieder auffängt ein weiteres vom Boden aufzuheben. Gelingt dies nicht, ist der nächste dran. Wenn es aber klappt, versucht derjenige es auch mit den nächsten Steinen. Die anderen dürfen aber aber auch jetzt nicht zu Boden fallen.

Klotztreiben

Zur Ausstattung für das Spiel gehören drei Holzklötze oder große Steine und drei lange Stöcke. Das Spiel wird in zwei Teams gespielt, die sich in mindestens fünf Metern abstand aufgestellt haben. Team eins beginnt und wirft den ersten Stock in Richtung Holzklötze. Es soll versucht werden, diese zu treffen, so dass der Stock mit Berührung des Holzklotzes liegenbleibt. Alle drei Stöcke dürfen geworfen werden. Der Holzklotz, der berührt wird, darf eine Fußlänge weiter ins gegnerische Feld platziert werden. Dann wird gewechselt.  Gewonnen hat die Mannschaft, die als erstes einen Holzklotz zum Gebner transportiert hat.

Checkliste für die Gartenparty

  • Gästeliste
  • Einladung
  • Sitzgelegenheiten
  • Essen
  • Getränke
  • Geschirr
  • Dekoration/Beleuchtung
  • Spielideen
  • Alternativen bei Schlechtwetter
  • Nachbarn informieren