Mundschutz Schritt 4-2

Mundschutz

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Maske Bügeleisen

Ab jetz mit Maske! - Tipps zum Reinigen, Pflegen und Tragen

Seit dem 27. April gilt die Maskenpflicht auch in Baden-Württemberg. „Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen“, erklärt Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Pflicht, eine Maske zu tragen, gilt in Bussen und Bahnen, sowie beim Einkaufen für alle Personen ab sechs Jahren. Wer ohne Maske unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Wie lange die Maskenpflicht dauert, ist derzeit noch unklar. Kretschmann sieht das Tragen der Masken auch als Symbol der Verantwortung. Dafür ist kein medizinischer Mundschutz nötig. Es reichen selbstgenähte Masken, Tücher oder Schals, die Mund und Nase ausreichend bedecken. Wichtig ist jedoch, dass diese richtig getragen und gepflegt werden.

Mund-Nasen-Schutz richtig aufsetzten und tragen:

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist darauf hin, dass man beim Anlegen der Maske auf keinen Fall die Innenseite berühren darf. Außerdem sollte man sich vorher gründlich die Hände waschen, das gilt auch nach dem Absetzten.

Die Maske solle immer Nase und Mund bedecken und an allen Rändern möglichst dicht abschließen.

Die meisten Masken enthalten einen biegsamen Metallbügel. Dieser gehört nach oben und wird um die Nase gebogen, so dass der Mundschutz auf dem Nasenrücken gut abschließt.

Während des Tragens sollte man mit den Händen nicht ins Gesicht und auf die Maske fassen, damit keine Krankheitserreger auf den Stoff gelangen. Deshalb ist es auch wichtig, beim Absetzen der Maske diese an der Seite oder noch besser nur an den Gummibändern oder seitlichen Haltebändern zu berühren.

Beim Niesen oder Husten sollte auf keinen Fall die Maske abgenommen werden, sondern, wie sonst auch entsprechend der Hygieneregel, in die Armbeuge geniest oder gehustet werden.

„Wer sich schützt, schützt uns alle“
(Bundesgesundheitsministerium)

Mund-Nasen-Schutz richtig reinigen:

Jeder sollte mindesten zwei, am besten noch mehre Masken zur Verfügung haben. Denn wenn die Maske feucht wird, muss sie gewechselt werden. Generell besteht die Empfehlung, jeden Tag eine andere Maske zu verwenden und die benutze in einen luftdichten Beutel zu verpacken und diese am besten 24 Stunden, mindestens aber über Nacht lagern. Ist die Maske jedoch feucht, muss sie zunächst getrocknet werden.

Auch Hitze hilft, mögliche Viren zu töten. Dazu kann die Masken im Backofen bei mindestens 80 Grad für 20 Minuten „ausgekocht“ werden oder, wenn kein Metallbügel verarbeitet wurde, auch für zwei Minuten in der Mikrowelle. Das Desinfizieren durch Bügeln ist nur möglich, wenn das Bügeleisen längere Zeit auf dem Stoff verweilt, aber Vorsicht vor dem Verbrennen. Deshalb ist diese Methode etwas umstritten. Definitiv ungeeignet ist das desinfizieren der Masken mit Desinfektionsmittel.

Am besten hilft das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad, nach Empfehlung des BfArM sogar bei 95 Grad. Schon deshalb sollte man beim Nähen darauf achten, dass der verwendete Stoff bei hohen Temperaturen waschbar ist. Feste Baumwollstoffe bieten sich hier an.

Nach dem Waschen muss die Maske vollständig getrocknet sein, bevor sie wieder getragen wird.

Einfache OP-Masken sollten nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Sie sind nicht waschbar.

> Anleitung für eine selbstgenähte Maske zum Binden

> Anleitung für eine selbstgenähte Maske mit Gummiband

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