GEB-Stuttgart lädt ein
Man geht davon aus, dass ca. drei bis fünf Prozent der Schüler unter einer Lese- Rechtschreibschwäche leiden, bei der Rechenschwäche sprechen Experten davon, dass sogar sechs Prozent der deutschen Schülerpopulation betroffen ist. Damit ist klar, dass es in jeder Schulklasse Kinder gibt, die entweder mit der einen oder anderen sogenannten Teilleistungsschwäche zu tun haben. Aufgrund dieses weit verbreiteten Phänomens, das in vielen Familien für Frust und Ärger sorgt, veranstaltet der Gesamtelternbeirat der Stuttgarter Schulen (GEB) im März einen Informationstag zu dem Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte eingeladen sind. Neben rechtlichen Aspekten, wie z.B. schulische Hilfen nach der Verwaltungsverordnung und der Frage nach der Finanzierung außerschulischer Hilfen, geht es in Vorträgen um eine Klärung was Legasthenie und Dyskalkulie ist und woran man erkennt ob ein Kind darunter leidet. Ferner wird beleuchtet welche Konzeption der Förderung an Stuttgarter Schulen umgesetzt wird und was Eltern zur Unterstützung ihres Kindes tun können. Referenten sind unter anderem Dr. Christiane Löwe und Johanna Zier vom Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie, Ulrike Brittinger vom staatlichen Schulamt in Stuttgart sowie Margret Schwarz von der Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder.
Infotag Teilleistungsschwäche, 6. März 2010, 9.00 – 16.45 Uhr, Bürgerzentrum West/Moltke Areal, Bebelstr. 22. Anmeldung empfohlen über Teilleistungsschwaechen@eltern-in-stuttgart.de man kann aber auch direkt am Veranstaltungstag noch vorbei kommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Infos auch über www.eltern-in-stuttgart.de
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