Knut hat Wut

Als Knuts Feuer­wehrauto plötzlich nicht mehr fahren will, packt ihn die Wut. Sein Kopf wird so rot wie das Feuerwehrauto, denn „Knut hat Wut“. Nun be­schreibt Er­folgs­au­torin Edith Schrei­ber-Wicke, wie Knut in seiner Ver­zweif­lung schreit und zerstört, denn „Treten ist gut bei Wut“ und „Schreien ist gut bei Wut“. Laut Knut ist auch „Werfen gut bei Wut“, doch das findet Kater Grizzly überhaupt nicht. Zumal Knut nach ihm geworfen hat und ihn nur knapp verfehlt. Als dieser sich daraufhin vor ihm versteckt, verblasst die Wut wie im Nu. Nun geht es Knut nur noch darum, seinen Freund zu finden und dass dieser ihm sein Verhalten nicht mehr übel nimmt.
In den Bildern von Carola Holland sind vielerlei Rottöne zu finden, die das Gefühl der Wut symbolisieren. So hat sie der Geschichte einen schönen und passenden Rahmen gegeben.
Ein besonderes Extra sind ein paar gut realisierbare Tipps, die am Ende des Bilderbuches zu finden sind und die Kindern und Eltern zeigen, wie sie mit kleinen Ausrastern umgehen können. Außerdem fördern die Vorschläge das Gespräch mit den Kindern über die Thematik.

Edith Schreiber-Wicke/ Carola Holland (Illustrationen): Knut hat Wut. Thienemann 2015, 32 Seiten, 19,99 Euro , ISBN: 978-3-522-43742-4