Nino ist viel allein, besonders seinen Vater vermisst er sehr, da dieser oft weit weg ist und mit ihm nur am Telefon sprechen kann. Darum schafft sich der Junge in seiner Phantasie einen treuen Kameraden, der immer bei ihm ist: „Der Hund, den Nino nicht hatte“. Doch eines Tages geschieht etwas, das Nino nicht für möglich gehalten hätte: Er bekommt einen echten Hund geschenkt, einen, den alle sehen können. Nino ist überglücklich, obwohl der echte Hund einiges nicht kann, was „der Hund, den Nino nicht hatte“, konnte.

Der beeindruckende Text von Edward van de Vendel über einen unsichtbaren Freund, wie ihn sich so manches Kind phantasiert, im Zusammenspiel mit den unglaublichen, wenn auch etwas traurigen, Bildern des Illustrators Anton van Hertbruggen machen das Buch zu einem kleinen Kunstwerk.

Edward van de Vendel/ Anton van Hertbruggen (Illustration): Der Hund, den Nino nicht hatte, Bohem Press 2015, 40 Seiten, EUR 14,95,
ISBN 978-3-85581-552-4


Der Hund, den Nino nicht hatte