Kita-Projekt auf Hilfe von außen angewiesen

Ungewisse Zukunft für 36 Kinder und acht Fachkräfte: Die Kita “Neckarpiraten”, eine von Eltern geführte Einrichtung in Bad Cannstatt, muss 2019 dem Bau neuer Wohnungen in der Hofener Straße weichen. Die aktuelle Immobilie soll abgerissen werden und es gilt, neue Räumlichkeiten zu finden.

Fast ein Jahr war die Elternschaft auf intensiver Suche – nun sieht man endlich Licht am Ende des Tunnels: Das “Waschhaus”, eine leerstehende Hinterhof-Immobilie in ruhiger Lage mit großem Außenbereich, wird als Option immer konkreter. Doch am letzten Montag gab es eine Hiobsbotschaft: Obwohl die Neckarpiraten bei der 2. Lesung des Doppelhaushaltes auf der Agenda standen, wurde bisher kein Geld für sie im Doppelhaushalt eingeplant.

Der Tag der Kündigung rückt näher. Daher ist der Verein nun dringend auf finanzielle Unterstützung von außen angewiesen, um das Projekt in die Tat umzusetzen und den Kindern und Mitarbeitern eine Zukunft zu bieten. Die Kosten für die Renovierung des “Waschhauses” übersteigen zwar den üblichen Rahmen, ein langfristiger Mietvertrag und die niedrige Miete kompensieren dies allerdings. Als Alternative steht eine Neubauimmobilie im Raum, hier ist die Miete allerdings überdurchschnittlich hoch und jenseits der von der Stadt zugesicherten Förderung.

In der dritten und letzten Lesung am 15. Dezember wird nun endgültig der Doppelhaushalt für die nächsten zwei Jahre besprochen und der gesamte Verein hofft auf eine positive Wendung – die Zukunft der Neckarpiraten steht auf dem Spiel.

neckarpiraten e.V. ist eine Eltern-Kind-Initiative in Bad Cannstatt, die 2004 von engagierten jungen Familien ins Leben gerufen wurde. Insgesamt 14 Mitarbeiter, darunter acht Erzieher und Sozialpädagogen sowie eine Köchin, sorgen für insgesamt 36 Kinder im Alter von 0-6 Jahren.

Ihre Ansprechpartner bei weiteren Fragen: Axel Melde und Lars Meder,

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Neckarpiraten

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